Zerstörte Stadt nach einem Sturm © bvrdrdj / Pixelio
Die fatalen Folgen für die Umwelt durch den Klimawandel wurde bereits in vielen Studien untersucht. Aufklärungsarbeit darüber ist in den letzten zehn Jahren langsam angelaufen. Weitgehend unbekannt hingegen sind die wirtschaftlichen Folgen. Derzeit belastet eine schwere Krise, ausgelöst durch Gewinnhungrige Banken, die Weltwirtschaft. Wie eine neue Studie vom ehemaligen Chef der Weltbank, Nicolas Stern jetzt zeigt, wird der Klimawandel weitaus schlimmere Folgen haben, als die aktuelle Krise. Die Weltweite Wirtschaftsleistung würde durch die Folgen der Erderwärmung um bis zu 20% sinken. Für immer und ewig wären dies Kosten von etwa 12 Billionen Dollar jährlich. Selbst das größte Konjunkturpaket, das zur Rettung der nationalen Wirtschaft in der aktuellen Krise geschnürt wurde, liegt bei gerade einmal 787 Milliarden Dollar. Dies sind Peanuts im Vergleich zu den jährlichen Kosten des Klimawandels, die auf uns zukommen, wenn nicht vorher durch massive Investitionen der Erderwärmung ein Riegel vorgeschoben wird. Kostenpunkte, die in Sterns Studie aufgeführt werden sind neben vielen weiteren, Ausgaben in Folge von Missernten, Artensterben, Hochwasser und der Ausbreitung von Krankheiten wie Malaria. Anderen Studien zufolge, die der Frage nachgehen, welche Investitionen von Deutschland getätigt werden müssen, um den CO2-Ausstoß um 40% gegenüber 1990 zu senken, nennen Zahlen in der Größenordnung von 300 bis 350 Milliarden Euro. Hohe Ausgaben sind hier vor Allem in der Gebäudesanierung, sowie im Verkehrs- und Energie-Sektor nötig. Eine Studie des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) setzt den Investitionsbedarf in ein Verhältnis zum drohenden volkswirtschaftlichen Schaden durch den Klimawandel. Danach kostet dieser die Bundesrepublik allein in den nächsten 50 Jahren 800 Milliarden Dollar. Als Kostenpunkte werden auch in dieser Studie unter Anderem Ernteausfälle genannt. Es müsste viel Geld in die Zucht neuer, klimaresistenter Nutzpflanzen gesteckt werden. Wegen steigender Wasserpegel müssen außerdem Deiche ständig erhöht und saniert werden. Welch tragische Folgen schlecht instandgehaltene und zu niedrige Deiche haben zeigte uns jüngst erst der Orkan Xynthia, der in Frankreich mehr als 50 Todesopfer gefordert hat. Der Sachschaden ist gewaltig, der Verlust an Menschenleben ist nicht bezahlbar. Der französische Staat und die europäische Union haben nun den entstandenen wirtschaftlichen Schaden zu schultern. Wir haben es hier mit einer Naturkatastrophe zu tun, die durch den Klimawandel zwar nicht hervorgerufen wurde, deren Kraft aber durch den Klimawandel verstärkt wurde. Mit solchen und schlimmeren Katastrophen ist in Zukunft immer wieder zu rechnen. Der Zustand der Wirtschaftskrise droht somit zum Normalzustand zu werden. Rechtzeitige Investitionen würden hingegen mittelfristig der Wirtschaft und der Umwelt helfen.
Mittlerweile sind sich alle Wissenschaftler einig. Der Klimawandel wird bis zum Ende dieses Jahrhunderts das Gesicht der Welt stärker verändern, als bis vor wenigen Jahren angenommen.
Der Mensch zerstört seinen eigenen Lebensraum und den von Millionen anderer Tier- und Pflanzenarten.
Die ohnehin schon armen, die Menschen in der dritten Welt wird es am stärksten treffen.
Ein weitreichendes Umdenken im Umgang mit der Natur von jedem von uns ist notwendig um das Schlimmste zu verhindern.
Wenn wir alle nur ein wenig unternehmen, indem wir einfache Tipps befolgen und auf ein paar Dinge achten, dann ist der Welt ein großes Stück geholfen!!!
Die Jahresmittel-Temperatur auf der Erde ist in den letzten 100 Jahren um 0,8 Grad angestiegen. Dabei nahm auch die Geschwindigkeit der Erwärmung ständig zu.
Wenn sich in unserem Verhalten nichts ändert, wird dieser Trend weiter anhalten. Schon heute haben Menschen auf der ganzen Welt mit extremen Wetterlagen, wie langanhaltenden Trockenperioden und extremen Stürmen zu kämpfen.
Wir müssen jetzt handeln. Morgen ist es zu spät. Jeder kann helfen den Klimawandel zu stoppen. Werden Sie aktiv. Es lohnt sich