Luft und Luftreinhaltung - Umweltzonen in Deutschland

Übersicht zu den Umweltzonen in Deutschland (Letzte Änderung: 10.02.2009)

Ein zentraler Punkt des Umweltschutzes in Deutschland ist die Minimierung der Feinstaubbelastung der Luft.

In der Atemluft schweben ständig Kleinstpartikel, die als „Feinstaub“ bezeichnet werden. Diese werden vor Allem durch Kraftfahrzeuge ausgestoßen. Dabei gilt: Je mehr Sprit ein Fahrzeug verbraucht, desto mehr Feinstaub gibt es in die Umwelt ab. Seit dem 1. Januar 2005 gelten europaweite Grenzwerte für die Feinstaubbelastung. Im Jahresmittel dürfen nicht mehr als 40 Mikrogramm in einem Kubikmeter Luft (40μg/m³) enthalten sein. Der Grenzwert für einen Tag liegt bei 50μg/m³. Dieser Wert darf nur an 35 Tagen im Jahr überschritten werden. Da gerade in den Innenstädten die Feinstaubbelastung oft über dem Grenzwert liegt, dürfen bestimmte Gebiete an diesen Tagen nur Fahrzeuge mit einer Umweltplakette befahren. Diese Gebiete bezeichnet man als „Umweltzonen“. Eine Umweltplakette erhält ein Fahrzeug nur dann, wenn es bestimmten, in der EURO-Schadstoffnorm, festgelegten Kriterien entspricht. Je nach Steuerklasse und Schadstoffausstoß des Fahrzeuges bekommt es entweder keine oder aber eine rote, gelbe oder grüne Plakette. Je nach Feinstaubbelastung dürfen dann nur Fahrzeuge mit einer bestimmten Plakette in die Umweltzonen einfahren. Der erhoffte Effekt dieser Regelung ist eine Reduzierung der Feinstaubbelastung, weil besonders umweltschädliche Fahrzeuge stehen gelassen werden müssen. Wenn die höchste Belastungsstufe ausgerufen wird und somit nur Fahrzeuge mit der grünen Umweltplakette in den Umweltzonen bewegt werden dürfen, ist mit einer Verbesserung der Luftqualität von bis zu 12% zu rechnen. Man geht davon aus, dass man dadurch an 20 Tagen im Jahr eine Überschreitung des Grenzwertes verhindern kann. Bis jetzt gibt es in relativ wenigen deutschen Städten Umweltzonen. Es kommen jedoch ständig weitere hinzu. Besonders viele Umweltzonen gibt es derzeit aufgrund der hohen Verkehrsdichte im Ruhrgebiet. Es wird darüber nachgedacht die Städte Dortmund, Düsseldorf, Essen mit den angrenzenden Städten Mühlheim / Ruhr, Oberhausen und Duisburg zu einer Großumweltzone Ruhrgebiet zu vereinigen.

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Klimawandel ist da

Mittlerweile sind sich alle Wissenschaftler einig. Der Klimawandel wird bis zum Ende dieses Jahrhunderts das Gesicht der Welt stärker verändern, als bis vor wenigen Jahren angenommen.

Der Mensch zerstört seinen eigenen Lebensraum und den von Millionen anderer Tier- und Pflanzenarten.

Die ohnehin schon armen, die Menschen in der dritten Welt wird es am stärksten treffen.

Ein weitreichendes Umdenken im Umgang mit der Natur von jedem von uns ist notwendig um das Schlimmste zu verhindern.

Wenn wir alle nur ein wenig unternehmen, indem wir einfache Tipps befolgen und auf ein paar Dinge achten, dann ist der Welt ein großes Stück geholfen!!!

Erde erwärmt sich

Die Jahresmittel-Temperatur auf der Erde ist in den letzten 100 Jahren um 0,8 Grad angestiegen. Dabei nahm auch die Geschwindigkeit der Erwärmung ständig zu.

Wenn sich in unserem Verhalten nichts ändert, wird dieser Trend weiter anhalten. Schon heute haben Menschen auf der ganzen Welt mit extremen Wetterlagen, wie langanhaltenden Trockenperioden und extremen Stürmen zu kämpfen.

Wir müssen jetzt handeln. Morgen ist es zu spät. Jeder kann helfen den Klimawandel zu stoppen. Werden Sie aktiv. Es lohnt sich