15. Weltklimagipfel

In Kopenhagen erfährt der Klimaschutz eine schwere Niederlage
(Letzte Änderung: 20.12.2009)

In den vergangenen 11 Tagen, vom 07. bis zum 18. Dezember 2009 fand in der Dänischen Hauptstadt die 15. UN-Klimakonferenz statt. Klimaschützer und Experten haben im Vorfeld große Erwartungen an das Treffen der 192 Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen gesteckt und sind über die Ergebnisse sehr unzufrieden.
Jährlich treffen sich Vertreter vieler Staaten der Welt um Schritte für ein gemeinsames Vorgehen gegen den Klimawandel zu besprechen. Das vergangene Treffen war deswegen von so goßer Bedeutung, weil bereits vor zwei Jahren, auf der Klimakonferenz in Bali beschlossen wurde, im Jahr 2009 in Kopenhagen einen Nachfolgevertrag für das Kyoto-Protokoll zu beschließen. Das 2012 auslaufende Protokoll legt zur Zeit völkerrechtlich verbindliche Maximalwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen fest. Das 1997 getroffene Abkommen war damals ein äußerst wichtiger Schritt im Kampf gegen den Klimawandel. Sollte es nicht gelingen ein Folgeabkommen zu treffen, ist dies ein riesiger Rückschritt. Experten sprechen im Zusammenhang mit der Klimakonferenz von Kopenhagen von einer schweren Niederlage für den Klimaschutz. Das einzig greifbare Ergebnis von Kopenhagen ist, dass die Teilnehmerstaaten das Ziel zur Kenntnis nehmen, die Erderwärmung langfristig auf weniger als 2°C zu begrenzen. Dieser Konsens ist aber weder völkerrechtlich bindend, noch werden Vorgehensweisen beschrieben. Die Begrenzung der Erderwärmung auf unter 2°C ist eine Empfehlung des Umweltprogramms der vereinten Nationen, wonach ein stärkerer Anstieg der Temperatur eine gefährliche Störung des Klimasystems zur Folge hätte. Konkret müssen dafür im Vergleich zu 1990 mindestens 80% der jährlich ausgestoßenen Treibhausgase eingespart werden. Das Kyoto-Protokoll hat noch zwei Jahre Bestand. Es bleibt zu hoffen, dass die nächste Klimakonferenz in gut einem Jahr in Mexiko-Stadt zu konkreteren Ergebnissen führt, als es die in Kopenhagen tat.

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Klimawandel ist da

Mittlerweile sind sich alle Wissenschaftler einig. Der Klimawandel wird bis zum Ende dieses Jahrhunderts das Gesicht der Welt stärker verändern, als bis vor wenigen Jahren angenommen.

Der Mensch zerstört seinen eigenen Lebensraum und den von Millionen anderer Tier- und Pflanzenarten.

Die ohnehin schon armen, die Menschen in der dritten Welt wird es am stärksten treffen.

Ein weitreichendes Umdenken im Umgang mit der Natur von jedem von uns ist notwendig um das Schlimmste zu verhindern.

Wenn wir alle nur ein wenig unternehmen, indem wir einfache Tipps befolgen und auf ein paar Dinge achten, dann ist der Welt ein großes Stück geholfen!!!

Erde erwärmt sich

Die Jahresmittel-Temperatur auf der Erde ist in den letzten 100 Jahren um 0,8 Grad angestiegen. Dabei nahm auch die Geschwindigkeit der Erwärmung ständig zu.

Wenn sich in unserem Verhalten nichts ändert, wird dieser Trend weiter anhalten. Schon heute haben Menschen auf der ganzen Welt mit extremen Wetterlagen, wie langanhaltenden Trockenperioden und extremen Stürmen zu kämpfen.

Wir müssen jetzt handeln. Morgen ist es zu spät. Jeder kann helfen den Klimawandel zu stoppen. Werden Sie aktiv. Es lohnt sich