Das Problem

Einige der Kraftwerke, die weltweit den höchsten CO2 Ausstoß haben, stehen in Deutschland. Sie können sich von diesen Stromanbietern lösen.

Kraftwerk mit hohem CO2 Ausstoß

Bild: CO2 Ausstoß © Wotan / Pixelio

Deutschland hat energiepolitisch zwei Gesichter. Ein Gesicht trägt es gerne nach außen zur Schau, indem es sich als Vorreiter in Sachen erneuerbare Energie präsentiet. Tatsächlich stehen in Deutschland so viele Windenergie Anlagen, wie in kaum einem anderen Land. Dies allein stoppt den Klimawandel aber keineswegs. Der sauber gewonnene Strom muss auch in die Haushalte gelangen.

Hier zeigt sich das zweite Gesicht Deutschlands. Noch immer gehört die Bundesrepublik zu den größten "Dreckschleudern" in der EU. Nach einem Bericht der Umweltstiftung WWF vom 10.05.07 stehen sechs der zehn klimaschädlichsten Kraftwerke Europas in Deutschland. Dem Bericht zufolge ist der Essener Energiekonzern RWE der schädlichste deutsche Energieerzeuger. Ausgerechnet dieser Konzern besitzt mit 32% den weitaus größten Anteil am deutschen Strommarkt.

Und noch immer wird der Bau von neuen Braunkohlekraftwerken dem von umweltverträglichen Energiewandlern, wie Pholtovoltaik- und Windenergieanlagen vorgezogen. Gegenwärtig wird beispielsweise in Boxberg in der Oberlausitz ein neues Vattenfall-Kraftwerk gebaut, das nach Fertigstellung eine CO2 Emission von 4,4 Millionen Tonnen jährlich aufweisen wird.

Wechslen Sie jetzt auf Ökostrom und beteiligen Sie sich am Klimaschutz.


Jeder deutsche Haushalt hat einen CO2 Ausstoß von rund 13 Tonnen im Jahr. Der Straßenverkehr ist dabei nach wie vor einer der größten Luftverschmutzer. Dabei wäre es sehr einfach einen Beitrag zu leisten, um diesen Wert zu senken.

Staßenverkehr, mit hoher CO2 Emission

Bild: autobahn-ausfahrt nürnberg-schweinau © M. Hauck / Pixelio

20% des gesamten deutschen Kohlendioxidausstoßes kommen aus dem Straßenverkehr. Die Auto pro Kopf Dichte in Deutschland nimmt noch weiter zu, wodurch auch der CO2 Ausstoß noch weiter steigen wird. Der Klimawandel kommt aus unseren Auspuffrohren. In den letzten 18 Jahren hat die CO2 Emission des Straßenverkehrs um 11% zugenommen. Das klimaschädliche Kohlendioxid entsteht bei der Verbrennung von Benzin. Der einzige Weg den Ausstoß zu verringern, besteht in der Verwendung von kraftstoffsparenden Autos und Hybridmotoren.


Die Folgen

Von den letzten 12 Jahren, waren 11 die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

Temperaturerhöhungg durch den Klimawandel

Fast jedes Jahr hören wir mittlerweile von den Meteorologen, dass wir uns auf einen Jahrhundertsommer freuen können. Wir Menschen in Deutschland können hohe Temperaturen tatsächlich meistens genießen, indem wir ein Eis essen oder im See baden gehen. Für die Natur und den Großteil der Menschheit haben extreme Hitzewellen jedoch fatale Folgen. Ernteausfälle und Wassermangel sind nur zwei von vielen schlimmen Folgen. So nimmt beispielsweise auch die Anzahl der Waldbrände in ganz Europa fast jährlich zu. Dabei werden regelmäßig für das ökologische Gleichgewicht und für die Wirtschaft unschätzbar wichtige Waldgebiete zerstört. Selbst hier in Europa sterben Menschen durch die extremen Temperaturen. So fielen allein dem Jahrhundertsommer 2003, bei dem in Portugal am 1. August über 47°C gemessen wurden, offiziell mehr als 10.000 Menschen zum Opfer.

Mit ein wenig Initiative helfen Sie die ständig steigende Zahl der Klimatoten auf der Welt zu reduzieren.


Der Meeresspiegel ist zwischen 1993 und 2005 um 36mm angestiegen

gestiegener Meeresspiegel durch den Klimawandel

Bild: Meeresspiegel © lucky-pixel / Pixelio

Im Laufe von Jahrmillionen ist der Meeresspiegel ständigen Schwankungen unterzogen. Normal ist, dass das Meer in Eiszeiten weniger tief als in Warmzeiten ist, weil große Teile des Wassers gefrieren und sich über das Meer erheben. Der extreme Anstieg des Meeres der letzten 100 Jahre ist mit diesem natürlichen Phänomen aber nicht zu erklären. Der Grund hierfür liegt in der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung. Dies hat fatale Auswirkungen auf die Küstenregionen der Welt, in denen ein Großteil der Menschheit lebt. Das Land verschwindet im Meer. Einige Südsee-Atolle werden in wenigen Jahren verschwunden sein. Schon heute müssen Häuser auf Stelzen im Wasser gebaut werden, weil das Land zu klein geworden ist.


In den Jahren 1978 bis 2005 ist das arktische Meereis jährlich im Schnitt um 8% zurück gegangen.

CO2 Ausstoß lässt die Arktis schmelzen

Bild: Arktis © Dreampainter / Pixelio

Die Nordwestpassage, ein Seeweg, der durch das Nordpolarmeer führt, war im Jahr 2007 erstmals vollkommen eisfrei. Dies zeigt auf erschreckende Art und Weise, welchen Umfang der Schmelzvorgang des arktischen Eises angenommen hat. Die gesamte Eisfläche war alrmierende 25% kleiner als ihr bisheriges Minimum aus dem Jahr 2005.Wenn sich nicht bald etwas ändert, wird es in wenigen Jahren in der Arktis kein ewiges Eis mehr geben.
Helfen Sie mit, dieses für die ganze Welt immens wichtige Ökosystem zu retten.


Weltweit sind die Wüsten auf dem Vormarsch

Dürre durch den Klimawandel

Bild: Desertifikation © Oliver Symens / Pixelio

Durch die Klimaerwärmung verändern sich auch die Niederschlagseigenschaften vieler Regionen. Als Konsequenz daraus führen Flüsse an einigen Stellen der Erde weniger Wasser oder versiegen komplett. Gerade in heutigen wüstennahen Gebieten geht dadurch die Lebensader dieser Regionen verloren und sie werden selbst zur Wüste. Wie in den Küstenregionen verliert der Mensch auch hier seinen Lebensraum durch den Klimawandel.
Die Desertifikation macht dabei keineswegs vor den Grenzen Europas halt. Beispiel Spanien: Hier sind fast 40% des Landes offiziell betroffen.


Die biologische Vielfalt auf unserer Erde geht drastisch zurück

Artensterben durch Klimawandel

Bild: Artensterben © Maclatz / Pixelio

Als Folge der Veränderung im Weltklima können immer mehr Tier- und Pflanzenarten nicht mehr in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet bestehen. In heute schon stark vom Klimawandel betroffenen Gebieten sind viele Arten nicht anpassungsfähig genug und drohen auszusterben oder sind bereits für immer von der Erde verschwunden. Dies löst einen Teufelskreis aus, weil das natürliche Gleichgewicht gestört wird und weitere Tierarten durch den Verlust ihrer Nahrungsquelle bedroht sind. Laut Weltnaturschutzunion (IUCN) waren 2007 16.306 Arten vom Aussterben bedroht.


Korallenriffe, die größten zusammenhängenden organischen Flächen der Erde, bleichen aus und sterben ab

Korallenbleiche durch CO2 Emission

Bild: Korallenriff © Silvia Provollja / Pixelio

Durch das Steigen der Wassertemperaturen im Meer, die eine direkte Folge der Erderwärmung sind, sterben die empfindlichen Korallen ab und bleichen aus. An ihrer Stelle nimmt die Algenkonzentration im Meer stark zu. Dies hat wiederum verheerende Auswirkungen auf das maritime Ökosystem, von dem ein großer Teil der Menschheit direkt oder indirekt abhängig ist. Bis heute sind über 90% aller Korallenriffe von der Korallenbleiche betroffen. Viele sind bereits vollständig abgestorben.


Die Gletscher der Welt schrumpfen stetig und schnell

Gletscherschmelze durch den Klimawandel

Bild: Gletscher in den Alpen © Barney O'Fair / Pixelio

Seit 150 Jahren wird ein rasantes Abschmelzen der Gletscher überall auf der Welt beobachtet. Ging dieser Prozess anfangs langsam von statten, so lässt die Geschwindigkeit der jüngsten Zeit keinen Zweifel daran, dass sich hier einmal mehr der Klimawandel widerspiegelt. Insgesamt haben die Alpengletscher im Beobachtungszeitraum ein Drittel ihrer Masse verloren. Wenn sich nichts ändert, wird es in weiteren 150 Jahren in Europa schon lange keine Gletscher mehr geben.


Krankheiten wie Malaria nehmen zu

Die Klimaerwärmung hat direkte Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht. In tropischen Gebieten der Erde hat es sich stark zu Gunsten von Stechmücken und anderen Insekten verlagert. Seit den 1970er Jahren wird dadurch auch eine Zunahme der Anopheles-Mücke beobachtet, die der Überträger der Malaria ist. Besonders Kinder und alte Menschen fallen ihr in diesen Gebieten immer häufiger zum Opfer.

Im Jahr 2008 hat die Wasserknappheit in Simbabwe, die ebenfalls auf den Klimawandel zurückzuführen ist, für eine der verheerendsten Cholera-Epidemien gesorgt, die das Land je erlebt hat. Etwa 1000 Menschen starben dort innerhalb weniger Wochen. Beteiligen Sie sich am Umweltschutz, indem Sie unsere günstigen Energie Produkte kaufen, um den Tod unzähliger unschuldiger Menschen zu verhindern.


Ernten fallen aus

Der Klimawandel bedingt Dürren

Bild: Dürre © Verena N. / Pixelio

Studien zufolge werden die Ernteerträge weltweit in den nächsten 20 Jahren stark zurückgehen. Die Nutzpflanzen vieler Regionen der Erde kommen mit den veränderten klimatischen Bedingungen immer schlechter zurecht. Wieder einmal trifft es die ärmsten Länder am stärksten. Besonders sie werden in den nächsten 20 Jahren unter Hungersnöten leiden.


Extreme Wetterereignisse, wie Dürren, Stürme und starke Regenfälle häufen sich

Hochwasser durch den Klimawandel

Bild: Hochwasser © Kurt Michel / Pixelio

Laut einer Studie des US-Zentrums für Atmosphärenforschung und des Technologischen Instituts in Georgia entwickelten sich über dem Atlantik in den letzten 10 Jahren fast drei mal so viele heftige Stürme, wie in einem Vergleichszeitraum vor 100 Jahren. Im Mittelmeerraum und in Nordeuropa macht sich der Klimawandel vornehmlich durch immer häufigere und ausgeprägtere Dürren bemerkbar. Neben katastrophalen Folgen für die Natur leidet dadurch in den Sommermonaten immer häufiger auch die Wirtschaft, weil Agrarflächen unrentabel und Flüsse unschiffbar werden. Im Winter hingegen werden die Flüsse wegen starker Regenfälle immer häufiger über die Ufer treten.


Warten Sie nicht länger, beginnen Sie noch heute mit dem Klimaschutz.

Klimawandel ist da

Mittlerweile sind sich alle Wissenschaftler einig. Der Klimawandel wird bis zum Ende dieses Jahrhunderts das Gesicht der Welt stärker verändern, als bis vor wenigen Jahren angenommen.

Der Mensch zerstört seinen eigenen Lebensraum und den von Millionen anderer Tier- und Pflanzenarten.

Die ohnehin schon armen, die Menschen in der dritten Welt wird es am stärksten treffen.

Ein weitreichendes Umdenken im Umgang mit der Natur von jedem von uns ist notwendig um das Schlimmste zu verhindern.

Wenn wir alle nur ein wenig unternehmen, indem wir einfache Tipps befolgen und auf ein paar Dinge achten, dann ist der Welt ein großes Stück geholfen!!!

Erde erwärmt sich

Die Jahresmittel-Temperatur auf der Erde ist in den letzten 100 Jahren um 0,8 Grad angestiegen. Dabei nahm auch die Geschwindigkeit der Erwärmung ständig zu.

Wenn sich in unserem Verhalten nichts ändert, wird dieser Trend weiter anhalten. Schon heute haben Menschen auf der ganzen Welt mit extremen Wetterlagen, wie langanhaltenden Trockenperioden und extremen Stürmen zu kämpfen.

Wir müssen jetzt handeln. Morgen ist es zu spät. Jeder kann helfen den Klimawandel zu stoppen. Werden Sie aktiv. Es lohnt sich